Energiesparlampe, Halogenlampe oder LED?

Weltweit wird fast ein Fünftel des Stroms für Beleuchtung verbraucht. Die Glühbirne, von Thomas Edison vor 130 Jahren erfunden, wandelt nur fünf Prozent der Energie in Licht um, der Rest verpufft als Wärme. Wie es hingegen bei Halogenlampen, Energiesparlampen und Leuchtdioden (LED) aussieht und wie man Lichtenergie sparen kann, haben wir für Sie zusammengefasst.

 

Halogenlampen – die gängige Variante

Halogenleuchtmittel sind weit verbreitet und auch sehr preiswert. Sie passen in fast alle Standardlampen aus dem Baumarkt oder Möbelhaus. Halogenlicht ist angenehm warm und problemlos dimmbar. So kann es an individuelle Bedürfnisse angepasst werden. Nachteil: ein vergleichsweise hoher Stromverbrauch. Zudem verringert eine recht große Hitzeentwicklung die durchschnittliche Lebenserwartung auf etwa 2000 bis 4000 Betriebsstunden. Daher müssen die Leuchtmittel häufig gewechselt werden. Praktisch wiederum ist, dass die Halogenleuchte im Hausmüll entsorgt werden kann.

 

Energiesparlampen – die effizienten Allrounder

Energiesparlampen sind die sparsame Alternative zu Halogenleuchtmitteln, da sie deutlich weniger Energie verbrauchen. Die Energiesparlampe liefert jedoch ein eher blasses Licht, da das Rotspektrum fehlt. Die volle Helligkeit wird oft erst nach einer Minute und mehr erreicht. Daher macht der Einsatz von Energiesparlampen dort, wo Sie das Licht häufig an- und ausschalten, keinen Sinn, z. B. für Hauseingänge, Treppenhäuser oder Kellerräume. Inzwischen gibt es zwar Quick-Start-Energiesparlampen, die auch für diese Bereiche geeignet sind, aber dafür muss man noch tief in die Tasche greifen. Nachteil: Häufiges Ein- und Ausschalten verringert die Lebensdauer deutlich. Somit wird die angegebene Lebensdauer von bis zu 8000 Stunden meist nicht erreicht, die Lampen dunkeln stark nach. Achtung: Energiesparlampen gehören in den Sondermüll!

 

LED-Lampen – die leistungsfähigen Langläufer

Blau, ungemütlich und schwach? Das war einmal. LED-Lampen liefern mittlerweile ein ebenso warmes Licht wie Halogenlampen – und das mit bis zu 85 Prozent Stromersparnis. LED können reibungslos bis zu zwölf Stunden täglich brennen und werden dabei kaum mehr als handwarm. Zudem lassen sie sich auch dimmen. Eine Einschaltverzögerung gibt es bei LED nicht: Häufiges Ein- und Ausschalten ist kein Problem. Bei einer Lebensdauer von 30 000 Betriebsstunden sind sie ideal für schwer zugängliche Orte: Nur sehr selten müssen sie ausgetauscht werden. Zwar sind die LED-Lampen in der Anschaffung etwas teurer (gute LED-Leuchtmittel sind ab ca. 10 Euro bis ca. 50 Euro zu haben), aber das hat sich durch die Effizienz schnell gerechnet.

 

Tipp: Automatisch dimmen mit dem Komfortpaket Licht von RWE Smarthome

Der Stromverbrauch wird durch das Dimmen reduziert, da die Leistung der Lampe nicht voll ausgereizt wird. Mit dem RWE SmartHome Komfortpaket Licht können Sie ein individuelles Lichtprofil einrichten, indem Sie einen Dimmwert bestimmen. So können Sie die Hausbeleuchtung automatisch der Tageszeit anpassen und flexibel auf die Wünsche der Bewohner eingehen. Sie mögen es zu Hause gern hell? Oder bevorzugen Sie eine dezente Beleuchtung? Kein Problem: Vernetzen Sie alle Lampen und Geräte, dann lassen sich diese gemeinsam ansteuern. So erzeugen Sie in kürzester Zeit die gewünschte Beleuchtung in Ihren vier Wänden – via Smartphone auch von unterwegs. Die Lichtsteuerung übernehmen zwei Unterputz-Dimmer sowie ein Unterputz-Lichtschalter. Diese ermöglichen es, verschiedene Beleuchtungseinstellungen einzelnen Profilen zuzuordnen. Zudem dient auf Wunsch ein Bewegungsmelder als Auslöser für die Geräte. So sorgen Sie dafür, dass nur dann Strom verbraucht wird, wenn Sie ihn wirklich benötigen. Der Bewegungsmelder reagiert auf Bewegung, aber auch auf Wärme und Helligkeit – eine intelligente Lichtsteuerung auf dem neuesten Stand der Technik.

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Bildnachweis: Titelgrafik - Osram; Halogenlampen - Osram; Energiesparlampen - Martin Leigh/Getty Images; LED - pixelkorn/Fotolia.com