Smart Home – Clever Wohnen
Smart Homes – Intelligentes Wohnen
Intelligentes Wohnen bedeutet die Verknüpfung und Steuerung der gesamten Haustechnik und Elektronik über ein zentrales Computersystem. Das Ziel: Komfort, Energieeffizienz, Flexibilität und Sicherheit. Schon heute werden Fertigsysteme angeboten, mit denen sich bestehende Häuser nachrüsten lassen. Auch einige Fertighaushersteller bieten bereits eine Grundinstallation der Technik an. Der große Durchbruch für die Smart Homes wird aber erst in einigen Jahren erwartet. Manche Experten prognostizieren eine regelrechte Revolution der Wohnkultur.
So funktioniert ein „Intelligentes Haus“
Die zentrale Vernetzung aller technischen Geräte, vom Lichtschalter bis zum Fernseher, wird durch ein sogenanntes BUS (Binary Unit System) ermöglicht. Im Unterschied zur herkömmlichen Elektroinstallation werden dabei Energie und Informationen über getrennte Leitungen transportiert – die Energie über die 230-Volt-Leitung, die Informationen über eine Niedervoltleitung. Über Letztere können alle Geräte, Sensoren, Bedienelemente, sofern sie mit einer programmierbaren Steuerelektronik ausgestattet sind, miteinander kommunizieren. Alternativ kann der Datenaustausch auch über ein Funknetz realisiert werden. Diese Variante bietet sich vor allem für die nachträgliche Installation in Altbauten an, da dafür keine zusätzlichen Kabel verlegt werden müssen.
Wenn Fenster und Heizung miteinander kommunizieren
Über die zentrale Steuereinheit, die an jedem Punkt des Systems integriert werden kann, können die Bewohner festlegen, welches Gerät wann welche Funktion ausführen soll. Es lassen sich nicht nur Verhaltensweisen einzelner Geräte einstellen, sondern ganze Szenarien programmieren, in denen die Verhaltensweisen mehrerer Endgeräte miteinander verknüpft sind. So kann man zum Beispiel bestimmen, dass mit dem ersten Ton des Radioweckers automatisch die Jalousien hochfahren, die Heizung ihren Betrieb aufnimmt und die Kaffeemaschine startet. Oder dass beim Verlassen der Wohnung automatisch Herd, Kaffeemaschine und Bügeleisen abgeschaltet werden, offen stehende Fenster geschlossen werden und die Einbruchsüberwachung aktiviert wird. Die Hausautomation erhöht nicht nur den Komfort, sondern hilft auch beim Energiesparen, etwa indem sie so programmiert wird, dass beim Öffnen von Fenstern und Türen die Heizung ihre Leistung automatisch drosselt, um keine Energie zu verschwenden. Denkbar ist auch ein Netz von Anwesenheitssensoren, die dem System melden, wann niemand mehr zu Hause ist, und dann automatisch alle Geräte im Stand-by-Betrieb vom Netz trennen.
Steuerung via Handy
Da das zentrale BUS-Netz mit dem Internet verbunden werden kann, besteht die Möglichkeit, sämtliche Funktionen via Handy oder PC zu steuern. So können die Bewohner beispielsweise die Heizung schon von unterwegs einschalten, wenn sie einmal früher aus dem Urlaub nach Hause kommen als geplant. Außerdem lässt sich jederzeit feststellen, welche Geräte eventuell noch eingeschaltet sind. Diese können dann, wenn nötig, aus der Ferne abgeschaltet werden.
Bauherren sollten Voraussetzungen für BUS schaffen
Eine Standardlösung eines BUS für ein durchschnittliches Einfamilienhaus kostet samt Steuerungsgeräten rund 10.000 Euro. Hinzu kommen die Kosten für die elektronisch geregelten Endgeräte, für die je nach Umfang mit ebenfalls mindestens 10.000 Euro zu rechnen ist. Wem das vorerst zu teuer ist, der sollte beim Neubau zumindest die Voraussetzungen zur späteren Nachrüstung mittels Leerrohren schaffen. Das kostet rund zwei- bis dreitausend Euro mehr, die Kostenersparnis bei späteren Erweiterungen und Änderungen ist allerdings erheblich.
Intelligentes Wohnen für alle: Smart Home von RWE
Aber in Zukunft wird es auch deutlich günstigere Systeme geben. Eines davon entwickelt RWE, um es Ihnen bald anbieten zu können. Beim Smart Home von RWE wird Ihr Handy zur Kommandozentrale. Aus der Ferne können Sie damit alle wichtigen Funktionen der Haustechnik steuern. Dazu gehören Heizung und Licht, aber auch einzelne Geräte.
Stellen Sie sich vor, Sie sind im Urlaub und Smart Home informiert Sie per SMS über einen unerwarteten Kälteeinbruch daheim. Dann können Sie mit Ihrem Handy ganz einfach die Heizungsanlage um ein bis zwei Grad höher stellen. Das ist nicht nur unglaublich bequem, sondern auch wesentlich effizienter, als nach dem Urlaub das ausgekühlte Haus neu aufzuheizen. Selbst Ihre Rollläden können Sie aus der Ferne bedienen, um unnötigen Wärmeverlust zu vermeiden.
Eine offene Plattformtechnologie sorgt dafür, dass Erweiterungen und individuelle Anpassungen dauerhaft möglich sind. So wächst Smart Home laufend um neue, innovative Funktionen und stellt sicher, dass Ihre Haushaltstechnik auch in Zukunft kompatibel bleibt. SmartHome: offen, einfach, günstig. Freuen Sie sich schon jetzt auf Smart Home von RWE, das in Kürze verfügbar sein wird.
