Zeitlicher Ablauf der Transaktion

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Erster Transaktionsschritt

E.ON wird den freien Aktionären von innogy ein freiwilliges, öffentliches Übernahmeangebot unterbreiten. Dieses Angebot erfolgt, sobald die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, die BaFin, die Angebotsunterlage genehmigt hat. Das wird voraussichtlich noch im 2. Quartal 2018 geschehen.

E.ON und RWE benötigen kartellrechtliche Genehmigungen auf nationaler und auf europäischer Ebene. Sobald alle notwendigen Genehmigungen vorliegen, wird der erste Transaktionsschritt abgeschlossen. Dieser ist derzeit für Mitte 2019 geplant.

E.ON bekommt zu diesem Zeitpunkt den RWE-Anteil von 76,8 % an innogy. RWE erhält im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung von E.ON dann rd. 440 Mio. E.ON-Aktien, was einem 16,7%igen Anteil entspricht. Die heute von E.ON gehaltenen Minderheitsanteile an den von RWE betriebenen Kernkraftwerken Gundremmingen und Emsland gehen an RWE. RWE fließt weiterhin die in 2018 und 2019 zu zahlenden innogy-Dividenden zu. Im Gegenzug leistet RWE an E.ON eine Zahlung von 1,5 Mrd. Euro.

Zweiter Transaktionsschritt

Nach dem Übergang der innogy-Anteile an E.ON leitet E.ON unmittelbar die gesellschaftsrechtliche Integration ein. Sobald diese erfolgt ist, wird der zweite Transaktionsschritt abgeschlossen. Das bedeutet: Das Geschäft mit den erneuerbaren Energien von E.ON und innogy geht an RWE. Hinzu kommen die Gasspeicher sowie der 37,9 %-Anteil an der Kelag.

Unabhängig vom Zeitpunkt der rechtlichen Umsetzung steht RWE der wirtschaftliche Erfolg der übertragenen Vermögensgegenstände ab dem 1. Januar 2018 zu.

Aus heutiger Sicht soll die gesamte Transaktion bis Ende 2019 abgeschlossen sein.