Von Kälbern und Kraftwerken

Bauer Josef Jebing freut sich, wenn seine Kälber und Bullen möglichst viel Mist und Gülle produzieren. Denn diese Biomasse kann er an RWE verkaufen. Der Energieversorger macht daraus Gas und Strom. Unser Video zeigt, was genau mit den Ausscheidungen von Rind Dieter passiert

Bis zu 10 Prozent des gesamten Strombedarfs könnten in Zukunft aus Biomasse erzeugt werden, ist sich Melanie Kleemann, Biogas-Expertin bei RWE, sicher. Schon heute stammen 6,1 Prozent des in Deutschland gebrauchten Stroms aus Holz, Mist oder Gülle. Entscheidender Vorteil dieser erneuerbaren Energiequelle: Sie ist speicherbar – und steht anders als Wind- oder Sonnenenergie unabhängig vom Wetter immer zur Verfügung. Das liegt unter anderem daran, dass die Kälber, Rinder und Bullen von Bauern wie Josef Jebing einfach jeden Tag Mist und Gülle produzieren. 15 000 Liter kommen allein auf seinem Hof zusammen – Tag für Tag! Er stellt es RWE zur Verfügung. Und Melanie Kleemann und ihre Kollegen machen daraus in der Biogasanlage Neurath Gas und Strom. Wie das genau funktioniert, zeigt unser Video:

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