Unser Licht für morgen: LED

Am Anfang waren es nur kleine Licht-Pünktchen: Noch vor zwanzig Jahren erlebte man LED hauptsächlich als Leuchtpunkt an Stereoanlagen oder am Autoradio. Inzwischen aber machen die Helligkeitswunder auch normalen Leuchten Konkurrenz. Ihre geringe Größe, ihr geringer Energieverbrauch und ihre lange Haltbarkeit sind gleich drei Gründe für den Siegeszug der „Licht emittierenden Dioden“: Dieser Begriff steckt hinter der Abkürzung.


LED
... statt Glühbirnen

In Taschenlampen haben LED längst herkömmliche Glühbirnen und weitgehend auch die Halogenlampen verdrängt. Jetzt schicken sich LED aber auch an, die normalen Glühlampen zu ersetzen. Ausgestattet mit einer normalen Schraubfassung, reduzieren sie den Stromverbrauch deutlich – und brennen nicht durch. Noch sind die Einschraub-LED wegen der komplizierteren Technik deutlich teurer als normale Glühbirnen, aber auch als Energiesparlampen. Aber wie immer bei technischen Produkten werden die Preise sinken, wenn mehr davon produziert werden.

Einen (nicht ganz aktuellen) Test mit weiteren Infos über LED-Lampen: Stiftung Warentest
Und ein exklusives Angebot finden Sie im Energieeffizienz-Shop von RWE: Hier können Sie eine Auswahl an exklusiven LED-Einschraub-Lampen von Ledon bestellen. www.energiewelt.de


LED
... im Fernseher

Auch in Fernsehern und Monitoren gewinnen LED immer mehr an Bedeutung. Stromersparnis ist hier aber nur der eine Grund. Der andere ist die höhere Bildqualität, die sich mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung erzielen lässt. Bessere Schwarzwerte und ein größerer Kontrast sorgen für ein noch besseres Bild bei aktuellen Fernsehern. Und weil die LED im Rahmen des Fernsehers untergebracht werden können, ist auch eine extrem flache Bauweise möglich: Samsung hat es beispielsweise geschafft, Modelle mit nur 8 Millimeter Tiefe zu entwickeln.

Technische Hintergrundinfos zum Thema LED: www.hifi-regler.de
Aktueller Test von LED-Fernsehern: www.chip.de


LED
... an der Decke

Noch ist es Zukunftsmusik: eine Folie ausrollen, an der Decke oder der Wand anbringen, das an der Folie befestigte Stromkabel anschließen – und ein helles Flächenlicht erzeugen. Aber ohne Frage wird die OLED – das „O“ steht für „organisch“ – in Zukunft eine große Rolle spielen. Als selbstleuchtende Displays von hochwertigen Smartphones, in ersten Monitoren und in einigen Leuchten kommen sie bereits zum Einsatz. Doch das sind noch relativ bescheidende Anwendungen im Vergleich zu den Visionen der Forscher. Denn durch OLED ergeben sich ganz neue Möglichkeiten, vor allem im Bereich großflächiger Leuchten. So könnten in Zukunft ganze Zimmerdecken oder Wände durch OLED-„Tapeten“ zum Leuchten gebracht werden. Auch runde Flächen werden OLED-Folien tragen können. In der Entwicklung sind auch transparente OLED-Beschichtungen für Fenster: Diese könnten bei Tag das natürliche Licht durchlassen und bei Dunkelheit das Fenster taghell leuchten lassen.

Wie OLED funktioniert: Video des Fraunhofer-Institutes (auf YouTube)

Bildnachweis: Titelgrafik - Ledon; LED-Fernseher - Samsung; OLED - Agfa Philips